Siehe dazu auch: persons/rprunge.html
</b></font></a></td>
                                    </tr>
                              </table>
                        <td>
                        <td width
="288" height="16"></td>
                        <td width
="352" height="16"></td>
                        <td width
="9" height="16"></td>
                   </tr>
                   <tr height
= "80">
                        <td width
="1" height="80"><spacer type="block" width="1" height="80"></td>
                        <td width
="16" height="80"></td>
                        <td width
="288" height="80"> colspan= "1" rowspan="1" valign="top" align="left"
xpos
="128" content csheight="64"><font size="6"><b>Die Homepage<br>
           
</b></font><b><font size="5">von Roland P. Runge, Mai 2000</font></b>
</td>
                         <td width
="352" height="80"></td>
                         <td width
="9" height="80"></td>
                     </tr>
                     <tr height
="459">
                          <td width
="1" height="459"><spacer type="block" width="1" height="459"></td>
                          <td width
="16" height="459"></td>
                          <td width
="640" height="459" colspan="2" rowspan="1" valign="top" align="left"
xpos
="128" content csheight="283">Seit es die Idee des Projektraums gibt, also seit ca. März 1999, ist eine Homepage f&uuml;r den Projektraum geplant.<br>
                                  Es war sehr schnell klar, das sie als zeitgem
&auml;&szlig;er Ausdruck der Vernetzungs-Idee unabk&ouml;mmlich ist. Dazu kam die Entwicklung in der Klasse Prof. Rolf Thiele an der HfK Bremen. Da Prof. Rolf Thiele seinen Wohnsitz nach S&uuml;dfrankreich verlegte und ein Teil der Klasse nach Berlin ging, mu&szlig;ten andere, schnellere Kommunikationsm&ouml;glichkeiten her, die dem &auml;sthetischen Anliegen der Klasse entsprachen. Das Internet, die Homepage kann ein Zeichen f&uuml;r Kommunikation, f&uuml;r Vernetzung und die Aufhebung des Raumbegriffs Angesichts von virtuellen (oder ideeellen) Verbindungen verschiedener Menschen und Ideen sein.<br>
                                  Die Homepage als M
&ouml;glichkeit der Kommunikation, des Diskurses und seiner <b>gleichzeitigen </b>Ver&ouml;ffentlichung ist Projektraum-Arbeit par excellence.<br>
                                  Doch wie kann von der Erstellung einer Homepage als k
&uuml;nstlerischer Arbeit auf einer Homepage erzählt werden, wenn nicht in HTML. &Auml;sthetisch wird es durch die Distanzierungsarbeit, die in der Doppelung des Eigentlichen liegt, denn - was Sie hier sehen ist ja nicht HTML, sondern kommt nur so daher als ob! Wie die Site wirklich in HTML aussieht, k&ouml;nnen Sie sehen, wenn Sie sich &uuml;ber die Men&uuml;leiste Ihres Browsers den Quelltext anzeigen lassen, in der die hier dargestellten HTML-Codes dann neben den eigentlichen HTML-Codes als purer Text erscheinen.<br>
                                  Doch das ist ja nicht alles, was eine Homepage ausmacht, es ist ja die Immaterialit
&auml;t dieser Seiten, die einen fast zum Wahnsinn treiben k&ouml;nnen. Doch woran liegt das? Ist es die v&ouml;llige Abwesenheit jeder Sinnlichkeit? Es ist wohl vielmehr noch die Differenz <b>scheinbarer</b> Sinnlichkeit, die ja durch Farben und Bilder transportiert wird, aber nicht wirklich da ist. Was Sie hier sehen, - sind es nicht nur Zeichen von Farben und Bildern? So wie diese Seite das Zeichen eines Zeichens ist? (n&auml;mlich das Zeichen für eine HTML-Seite)?<br>
                                  Es ist wohl dieser Zustand, an dem Sie gerade teilhaben, den Virilio als
&quot;rasenden Stillstand&quot; beschreibt. Und was ist die abwesende Sinnlichkeit anderes, als das Verschwinden des Raumes in der Zeit, von dem er spricht.<br>
                                  Die vom Projektraum beschworene Kommunikationsskulptur soll dagegen eine
&quot;Stoffwechselskulptur&quot; sein, also eine in der Echtzeit angesiedelte, f&uuml;r die die virtuelle nur das Zeichen sein kann.<br>
                                  K
&ouml;nnen wir durch ein Zeichen f&uuml;r etwas das Eigentliche evozieren? Und wenn ja, ist nicht das Ding dann zum Zeichen seines Zeichens geworden?</td>
                          <td width="9" height="459"></td>
                      </tr>
                </table>
         </body>
</html>
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