Von der Kunst zu sterben
Eine Melodie aus Nichtsein
13 Szenen auf Todesgedichte von 13 Zenmeistern.
Objekttheater von Beate Simon
Ein ungewöhnliches Aufführungsereignis - eine alchemistische Mischung aus Theater und Ritual.
Dargeboten werden authentische Todesgedichte von Zenmeistern des 13. bis 18. Jahrhunderts, Meistern des Sterbens. Ihre letzten Worte bleiben für uns vielleicht unverständlich, entfalten aber dennoch eine Ahnung anderer Dimensionen. Tod und Transformation, in Objekttheaterszenen veranschaulicht, erzwingen die Gänsehaut über das Erinnern an die eigene Vergänglichkeit. In vielen Religionen und Kulturen übt man das Sterben regelrecht, in ritueller Form. So werden die Zuschauer in der meditativen, rituellen und dennoch leichten Gesamtatmosphäre dieses Abends möglicherweise einen kleinen inneren Sprung erfahren.

Beate Simon ist seit 1988 selbstständige, erfolgreiche Figuren- und Objekttheaterspielerin. Zahlreiche Auftritte im In- und Ausland führten sie unter anderem nach Japan. Dort wurde sie inspiriert, die Erfahrungen aus ihrer bald zehnjährigen Zenpraxis in eine Theaterform zu übertragen, die eine Symbiose aus Objektheater, rituellen und meditativen Elementen darstellt.
Kontakt: Transformtheater - Beate Simon c/o mail@projektraum-berlin.de